Freitag, 9. April 2010
Pirat, Single, Suche Seitensprung
Gestern unter wiki.piratenpartei.de/Bundesparteitag_2010.1/Kandidaten-Übersicht mal über die kommenden Kandidaten informiert. Freundin kommt rein und meint: "Was ist das denn? Piratenkontaktseiten? Pirat, Single, Suche Seitensprung?". Vielleicht sollten wir an unserer Präsentation noch ein wenig arbeiten
Dienstag, 10. November 2009
Der Bericht vom hessischen Landesparteitag! Schon heute!
Durch einen unglaublichen Zufall sowie einen Riss im Raum-Zeit-Kontinuum ist dieser Bericht vom Landesparteitag aus der Zukunft von mir an mich gesendet worden.
Frankenau – wann werden wir es erreichen? Vor 20 Minuten haben wir mit Marburg das zivilisierte Hessen hinter uns gelassen und fahren seitdem durch tiefe nordhessische Wälder. Gelegentlich kommt uns ein einsamer Traktor entgegen, vermutlich ist es immer derselbe. Nach dem Weg zu fragen trauen wir uns nicht mehr, denn der letzte Einheimische sprach mit seltsamer Zunge und hatte so ein komisches Glitzern in den Augen, als wir weiterfuhren. Verkehrsschilder mit Kühen gibt es hier jede Menge, aber keine Hinweise auf die nächste Ortschaft, wenn sie denn überhaupt existiert. Es ist halb elf und wir wissen nicht, ob wir rechtzeitig zur Akkreditierung ankommen werden, aber wir werden es auf jeden Fall versuchen.
Doch da, am Straßenrand, eine winkende Gestalt im Piratenshirt. Die Haare zerzaust, die Kleider zerrissen. Wir halten an und nehmen den erschöpften Reisenden auf, er erzählt uns von seinem Weg von der Bahnstation hierher. Durch den Wald mit den frisch ausgesetzten Bären und Wölfen wurde er nach Frankenau gewiesen, nur wenige Kilometer sollen es gewesen sein, wir müssen also näher sein als wir dachten.
Und dann sehen wir sie, strahlende weiße Engel von unglaublicher Schönheit, die gerade Piratenwegweiser an der Kreuzung vor uns installieren. Es sind die Heilige Silke und die Göttliche Nicole, sie weisen uns den Weg in das gelobte Land, genauer den Feldweg zur Kellerwaldhalle. Vor der Halle stehen mehrere Dutzend verwirrter Großstädter, auf dem nahen Feld versinken 50 Autos im Schlamm und nehmen gerade ein paar Piraten mit sich, die nicht rechtzeitig aussteigen konnten. Gut so, denke ich, die Brötchen für Samstag hätten sowieso nicht gereicht.
Wir müssen noch einen Moment warten, denn wie jeden Morgen werden erst die Rinder aus der Halle auf die Weide getrieben, danach können wir den erhabenen Ort des Parteitages betreten. Die Organisation ist vorbildlich, neben den Strohballen am Eingang haben sich Knut und ein paar vermutlich einheimische Türsteher versammelt und überprüfen mit strengem Blick (zumindest Knut, der Rest scheint des Lesens unkundig) unsere Einladungen und die Einzahlungsbelege. Als sie eine getarnte Grüne erwischen, wird diese unter lautem Gekreische und Gejohle zur nahen Güllegrube gezerrt, wir sehen nicht, was mit ihr weiter passiert, aber trotz der minus vier Grad stehen uns die Schweißperlen auf dem Gesicht, bitte, bitte, bitte, lass meinen Parteieintritt gültig gewesen sein! Und tatsächlich, Knut hat mich erkannt und lässt mich schnell passieren, so haben sich die Stunden an den Frankfurter Infoständen doch noch bezahlt gemacht.
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Frankenau – wann werden wir es erreichen? Vor 20 Minuten haben wir mit Marburg das zivilisierte Hessen hinter uns gelassen und fahren seitdem durch tiefe nordhessische Wälder. Gelegentlich kommt uns ein einsamer Traktor entgegen, vermutlich ist es immer derselbe. Nach dem Weg zu fragen trauen wir uns nicht mehr, denn der letzte Einheimische sprach mit seltsamer Zunge und hatte so ein komisches Glitzern in den Augen, als wir weiterfuhren. Verkehrsschilder mit Kühen gibt es hier jede Menge, aber keine Hinweise auf die nächste Ortschaft, wenn sie denn überhaupt existiert. Es ist halb elf und wir wissen nicht, ob wir rechtzeitig zur Akkreditierung ankommen werden, aber wir werden es auf jeden Fall versuchen.
Doch da, am Straßenrand, eine winkende Gestalt im Piratenshirt. Die Haare zerzaust, die Kleider zerrissen. Wir halten an und nehmen den erschöpften Reisenden auf, er erzählt uns von seinem Weg von der Bahnstation hierher. Durch den Wald mit den frisch ausgesetzten Bären und Wölfen wurde er nach Frankenau gewiesen, nur wenige Kilometer sollen es gewesen sein, wir müssen also näher sein als wir dachten.
Und dann sehen wir sie, strahlende weiße Engel von unglaublicher Schönheit, die gerade Piratenwegweiser an der Kreuzung vor uns installieren. Es sind die Heilige Silke und die Göttliche Nicole, sie weisen uns den Weg in das gelobte Land, genauer den Feldweg zur Kellerwaldhalle. Vor der Halle stehen mehrere Dutzend verwirrter Großstädter, auf dem nahen Feld versinken 50 Autos im Schlamm und nehmen gerade ein paar Piraten mit sich, die nicht rechtzeitig aussteigen konnten. Gut so, denke ich, die Brötchen für Samstag hätten sowieso nicht gereicht.
Wir müssen noch einen Moment warten, denn wie jeden Morgen werden erst die Rinder aus der Halle auf die Weide getrieben, danach können wir den erhabenen Ort des Parteitages betreten. Die Organisation ist vorbildlich, neben den Strohballen am Eingang haben sich Knut und ein paar vermutlich einheimische Türsteher versammelt und überprüfen mit strengem Blick (zumindest Knut, der Rest scheint des Lesens unkundig) unsere Einladungen und die Einzahlungsbelege. Als sie eine getarnte Grüne erwischen, wird diese unter lautem Gekreische und Gejohle zur nahen Güllegrube gezerrt, wir sehen nicht, was mit ihr weiter passiert, aber trotz der minus vier Grad stehen uns die Schweißperlen auf dem Gesicht, bitte, bitte, bitte, lass meinen Parteieintritt gültig gewesen sein! Und tatsächlich, Knut hat mich erkannt und lässt mich schnell passieren, so haben sich die Stunden an den Frankfurter Infoständen doch noch bezahlt gemacht.
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Samstag, 7. November 2009
Tickipedia online
Die Seite ist jetzt seit einiger Zeit online, aber ich möchte doch die Gelegenheit nutzen, um auch hier darauf hinzuweisen:
Das Wiki für die Zug-um-Zug-Fangemeinde. Hier finden sich alle Informationen zum Spiel, zu den Turnieren und den bekanntesten Spielern. Und ja, die Seite wurde von mir eingerichtet und wird durch mich verwaltet
. Einen besonderen Dank geht dabei an die vielen Autoren, die das Wiki mit Leben füllen!
Das Wiki für die Zug-um-Zug-Fangemeinde. Hier finden sich alle Informationen zum Spiel, zu den Turnieren und den bekanntesten Spielern. Und ja, die Seite wurde von mir eingerichtet und wird durch mich verwaltet
Geschrieben von Ernst-J. Preussler
in Privates, Zug um Zug
um
11:40
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Sonntag, 1. November 2009
Neulich in der Kantine
Faszinierende Einblicke in die Physik gibt es in der Kantine zu erlangen. Auf dem folgenden Bild ist zu sehen, was passiert, wenn man zuerst Cola light eingießt und dann Fanta (verbleit) Fanta (verbleit) eingießt und dann Cola light (offensichtlich laut Bild
) dazugibt:

Wenn man übrigens umgekehrt eingießt (Fanta vor Cola light Cola light vor Fanta), mischen sich die beiden Flüssigkeiten ganz normal, ebenso bei Cola und Fanta. Mir ist klar, daß das irgendwas mit der unterschiedlichen Dichte der beiden Flüssigkeiten zu tun haben dürfte. Wenn mir jemand schreibt, wieso das passiert und ob sich die beiden Flüssigkeiten wieder trennen, wenn man sie verrührt, dann werde ich das hier veröffentlichen.
Versprochen!

Colaaaa, Fantaaaa, Bieeeer - nur Cola light und Fanta hier
Wenn man übrigens umgekehrt eingießt (
Mittwoch, 28. Oktober 2009
Nachtrag Nummer Eins
Nur ein kleiner unbedeutender Nachtrag zu einem kleinem unbedeutenden Ereignis. Am 12.09.2008 konnte ich - wenn auch nur für kurze Zeit - die Nummer Eins in der allgemeinen Online-Rangliste von Zug um Zug erreichen. Nummer eins auf speziellen Ranglisten war ich ja schon früher, aber das Erreichen dieses Ziels hat mich doch sehr gefreut

Nach all den Jahren und den Mühen...
Geschrieben von Ernst-J. Preussler
in Privates, Zug um Zug
um
21:07
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Kunden AD
Heute möchte ich eine kleine Fabel erzählen.
Angenommen, da gäbe es eine ältere Dame. Diese Dame ist seit Jahrzehnten Kundin eines großen deutschen Warenhauses, hat bestimmt schon für einige tausend Euro (und in DM sogar noch mehr) Güter bestellt und selbstverständlich immer pünktlich bezahlt, kaum mal etwas davon zurückgeschickt und auch sonst wohl wenig Ärger für den Konzern gemacht. Alle fünf oder zehn Jahre bekommt sie einen persönlichen Brief der Firmenleitung oder ein kleines Geschenk. Mit dem Internet hat sie nichts am Hut und Bestellen per Katalog und Brief oder Telefon genügt ihr vollkommen.
Nun feiert diese gute Frau einen runden Geburtstag und anläßlich dessen erhält sie einen Anruf des geliebten Warenhauses, in dem ihr für ihren Jubeltag eine "Überraschung" in Form eines Besuches versprochen wird. Selbst auf mehrfaches Nachfragen bekommt sie vom Callcenter ihres Vertrauens nur diese etwas kryptische und geheimnisvolle Auskunft. Nun, denkt sie, vielleicht bekommt sie ja für die vielen Kundenjahre ein kleines Präsent überreicht und macht vorsichtshalber schon mal einen Kuchen (ist in dieser Generation halt so),
An ihrem Geburtstag erscheint ein netter junger Herr im Anzug und einem Musterkoffer und macht ihr ein Angebot, daß man nicht ablehnen kann. Das vollständige Nachschlagewerk über fünf Millionen Jahre deutsche Geschichte im 900bändigen Edelpappschuber statt für 3000 für nur 1500 Euronen, nur für sie und nur heute - natürlich. Die ältere Dame bleibt freundlich, lehnt dieses Angebot aber bestimmt ab und ist um eine weitere Erfahrung im Leben reicher.
Daß diese Masche bei den durch Lehman bekannten A & D - Kunden oft genug zieht, klingt wahrscheinlich. Für jüngere Menschen, die von dieser Geschichte wenig später hören und denen fast vor Wut der Kopf platzt ob solcher Dreistigkeit, gehört so ein Geschäftsgebaren in den Bereich der Illegalität. Und zum guten Schluß mal angenommen, so ein Warenhaus würde irgendwann mal Pleite gehen, dann gebe ich offen zu: Ich würde dem nicht eine Träne nachweinen.
Angenommen, da gäbe es eine ältere Dame. Diese Dame ist seit Jahrzehnten Kundin eines großen deutschen Warenhauses, hat bestimmt schon für einige tausend Euro (und in DM sogar noch mehr) Güter bestellt und selbstverständlich immer pünktlich bezahlt, kaum mal etwas davon zurückgeschickt und auch sonst wohl wenig Ärger für den Konzern gemacht. Alle fünf oder zehn Jahre bekommt sie einen persönlichen Brief der Firmenleitung oder ein kleines Geschenk. Mit dem Internet hat sie nichts am Hut und Bestellen per Katalog und Brief oder Telefon genügt ihr vollkommen.
Nun feiert diese gute Frau einen runden Geburtstag und anläßlich dessen erhält sie einen Anruf des geliebten Warenhauses, in dem ihr für ihren Jubeltag eine "Überraschung" in Form eines Besuches versprochen wird. Selbst auf mehrfaches Nachfragen bekommt sie vom Callcenter ihres Vertrauens nur diese etwas kryptische und geheimnisvolle Auskunft. Nun, denkt sie, vielleicht bekommt sie ja für die vielen Kundenjahre ein kleines Präsent überreicht und macht vorsichtshalber schon mal einen Kuchen (ist in dieser Generation halt so),
An ihrem Geburtstag erscheint ein netter junger Herr im Anzug und einem Musterkoffer und macht ihr ein Angebot, daß man nicht ablehnen kann. Das vollständige Nachschlagewerk über fünf Millionen Jahre deutsche Geschichte im 900bändigen Edelpappschuber statt für 3000 für nur 1500 Euronen, nur für sie und nur heute - natürlich. Die ältere Dame bleibt freundlich, lehnt dieses Angebot aber bestimmt ab und ist um eine weitere Erfahrung im Leben reicher.
Daß diese Masche bei den durch Lehman bekannten A & D - Kunden oft genug zieht, klingt wahrscheinlich. Für jüngere Menschen, die von dieser Geschichte wenig später hören und denen fast vor Wut der Kopf platzt ob solcher Dreistigkeit, gehört so ein Geschäftsgebaren in den Bereich der Illegalität. Und zum guten Schluß mal angenommen, so ein Warenhaus würde irgendwann mal Pleite gehen, dann gebe ich offen zu: Ich würde dem nicht eine Träne nachweinen.
Geschrieben von Ernst-J. Preussler
in Gesellschaft, Privates
um
20:16
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Dienstag, 27. Oktober 2009
Umzug!
Endlich habe ich die Zeit gefunden und mein Blog auf den eigenen Server mit leicht zu merkender Domäne umgezogen. Mal sehen, ob das die Zugriffszahlen deutlich erhöht. 
Freitag, 21. September 2007
Die Drückerkolonne der kranken Kasse
Angeblich ist es ja gaaaanz einfach, in Deutschland die Krankenkasse zu wechseln. Angeblich. Aber bevor die alte Kasse endlich eine Kündigungsbestätigung rausgerückt hat, mußte ich drei nervende Drückeranrufe über mich ergehen lassen, in denen versucht wurde, mich bei der alten Krankenkasse zu halten. Der letzte Anruf kam dann sogar vom Bereichsleiter persönlich! Hmm, Akademiker, noch relativ jung und trotz Pfeifferschem Drüsenfieber wenig krank gewesen in den letzten Jahren, da kann man es schon mal probieren mit unmoralischen Angeboten. "Ja, wegen des Beitrags könne man schon was machen.", "Wenn Sie bleiben, machen wir Ihnen ein Angebot für besonders kritische Kunden". Geht's noch? Wenn ich alt und schwer oder chronisch krank wäre, würden die dem Wechsel in Rekordzeit zustimmen. Wenn ich mich nicht über zu hohe Beiträge beschwere, werde ich nicht auf besondere Tarife hingewiesen? Ich kann gar nicht sagen, wie "krank" ich das finde. Eine Krankenversicherung für alle, eine große Solidargemeinschaft, das sollte es geben, nicht so ein auf Rendite ausgelegter Mist wie derzeit.
Jetzt wundert es mich auch gar nicht mehr, daß in dem Schreiben der neuen Kasse davon die Rede war, "sich bei Problemen mit der alten Krankenkasse mit uns in Verbindung zu setzen." Die wissen wovon sie schreiben, da sie es vemutlich nicht anders machen würden! Ich frage mich, wann die Alten, Kranken, die sozial Schwachen und wenig Informierten endlich aufwachen.
Jetzt wundert es mich auch gar nicht mehr, daß in dem Schreiben der neuen Kasse davon die Rede war, "sich bei Problemen mit der alten Krankenkasse mit uns in Verbindung zu setzen." Die wissen wovon sie schreiben, da sie es vemutlich nicht anders machen würden! Ich frage mich, wann die Alten, Kranken, die sozial Schwachen und wenig Informierten endlich aufwachen.
Samstag, 7. Juli 2007
Pfeiffer mit vier F
Knapp drei Wochen am Pfeiffer'schen Drüsenfieber gelitten. Seit einiger Zeit geht es wieder aufwärts. Wenn man jedoch mal 2 Wochen mit Fieber zu kämpfen hat, ist die Bereitschaft, z.B. Blogeinträge zu schrieben, eher gering
. Wie immer gilt, in Zukunft soll alles besser werden!
Freitag, 1. Juni 2007
Happy trainday!
Über Pfingsten fand nicht nur das Spielertreffen zweier deutscher Zug-um-Zug-Nationalmannschaften statt, sondern auch ein weit bedeutenderes Ereignis: Mein Geburtstag. Anläßlich dieses deutschlandweiten Events wurde dieser meines Erachtens wirklich nette Snapshot aufgenommen, der mich doch glatt 10 Jahre jünger aussehen läßt. Damit wäre ich dann also 20. Hust.
10 Jahre jünger oder was?
Geschrieben von Ernst-J. Preussler
in Privates, Zug um Zug
um
23:16
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