Der etwas andere Wochenrückblick
Da ich es Mitte der Woche zeitlich nicht immer schaffe, diese regelmäßige Kolumne zu veröffentlichen, wird der Veröffentlichungstermin von nun an auf den Sonntag verschoben (was ja eigentlich für eine Wochenzusammenfassung auch logisch erscheint). Für den besseren Überblick gibt es zudem nun die eigene Kategorie "Irrelevanz", in der alle dazugehörigen Einträge zusammengefaßt sind. Wie immer erhebt diese Ankündigung nicht den Anspruch der Relevanz, also nagelt mich später nicht darauf fest...
Falls jemand weitere irrelevante Nachrichten findet, bitte an mich posten, ich werde sie dann hier veröffentlichen...
Diese Woche gab es folgende Nachrichten mit Irrelevanz:
Wer ist den Preis wert?
Der Oscar ist der Höhepunkt der alljährlich zu vergebenen Auszeichnungen. Und damit der Irrelevanz. Auch wenn ich persönlich seine Darstellung in Inglourious Basterds geliebt habe, habe ich außer Christoph Waltz meines Wissens keinen der anderen Nominierten gesehen. Und selbst wenn, bliebe es eben Geschmackssache. Zudem werden 95% aller möglichen Kandidaten ja schon vorher gesiebt und die tatsächliche Vergabe scheint wohl auch oft genug eher eine "politische" Entscheidung zu sein. Und obwohl ich mich auf jeden Fall zu den Filmfreaks zählen würde, würde es mir nicht mal im Traum einfallen, wegen so etwas die ganze Nacht aufzubleiben. Als kleine Randnotiz: Das hier gezeigte Filmfoto wurde z.B. auch in der FAZ abgedruckt (ich rede vom Offline-Medium!), was eindeutig für diese These spricht.
Während die Fälle mit Fuhrwerken erneut zurückgingen
Vielleicht sollte man - um überhaupt einen sinnvollen Vergleich herstellen zu können - die Kategorie als "Betrug mit technischen Mitteln" bezeichen. Dann dürften die Fälle von Scheckfälschungen Ende des letzten Jahrtausends locker jede Online-Betrugs-Statistik schlagen.
Angst vor den Piraten?
Sind ja mal wieder Wahlen, da muß man das liberale Gedankengut wohl oder übel wieder herauskramen. Aber liebe FDP: Es wird in Zukunft keine anstrengungslosen Wahlergebnisse über 14% mehr geben.
Todesstrafe für Schwänzen
Hier dürfte den Agenturen ein Fehler bei der Nachrichtenübermittlung passiert sein: Der Zusatz "geld" fehlte vermutlich im Original.
Anfänger!
Denn wir wissen ja: Was ist der Überfall auf eine Bank gegen die Gründung einer Bank.
Sonntag, 14. März 2010
Irrelevanz der Woche 2010/10
Geschrieben von Ernst-J. Preussler
in Film, Gesellschaft, Informatik, Irrelevanz, Piraten, Politik
um
20:00
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Donnerstag, 4. März 2010
Irrelevanz der Woche 2010/09
Der etwas andere Wochenrückblick
Das Verfassungsgericht hat gesprochen. Das was gesagt wurde, ist leider völlig irrelevant für konservative Politiker in Deutschland. Hauptsache die nächste Lücke ist schon da und wartet auf einen Lückenfüller in Form eines verfassungswidrigen Gesetzes. Doch zurück zu den wirklich irrelevanten Nachrichten der Woche
Falls jemand weitere irrelevante Nachrichten findet, bitte an mich posten, ich werde sie dann hier veröffentlichen...
Diese Woche gab es folgende Nachrichten mit Irrelevanz:
Das Ende ist nah!
Derzeit können wir es uns halt aussuchen, ob es die Schweinegrippe, die Erderwärmung, zuviel DSDS oder diverse Erdbeben sind. Vermutlich wird jedoch mit diesem Artikel nur vorbereitet, daß der Emmerich-2012 als Dokumentarfilm durchgeht, sobald er in den Öffentlich-Rechtlichen läuft.
Was ein Käs, Mann!
Sexismusvorwürfe. Alkohol. Fremder Mann im Auto. Kirchenskandal (diesmal nicht die Katholiken!). Rücktritt. Toll für die Medien. Völlig irrelevant. Aber mal ein ganz leiser Gedanke: Wenn irgendwann mal (was nie passieren wird) ein nicht vorher ertappter Politiker, Geistlicher oder sonstiger Prominenter wegen eines persönlichen Problems oder Verschuldens zurücktreten oder aufhören sollte, dann würde mir das Respekt abnötigen.
Und das war nur gestern!
Mal wieder stellvertretend für alleNachrichtenMeldungen aus der Showbranche. Untalentiertes Starlet füllt nach Vorgabe ihrer PR-Agentur regelmäßig die Gazetten. Mal Heilige, mal Hure, mal Dummchen, mal Schlaue. Peinlich. Andererseits... das war doch die, die sich bei Transformers über die Kühlerhaube gebeugt hat...
Sind Politiker käuflich?
Natürlich nicht! Aber jetzt sollten wir doch mal über den Preis reden.
Gähn
Diesmal hat das Abschalten des Botnets nicht mal zu einer Delle im Spamaufkommen geführt, aber gefühlt 20 Jahre gedauert und bestimmt richtig viel Kohle gekostet. Peinlicher als es über rechtliche Mittel zu versuchen geht ja kaum noch...
Das Verfassungsgericht hat gesprochen. Das was gesagt wurde, ist leider völlig irrelevant für konservative Politiker in Deutschland. Hauptsache die nächste Lücke ist schon da und wartet auf einen Lückenfüller in Form eines verfassungswidrigen Gesetzes. Doch zurück zu den wirklich irrelevanten Nachrichten der Woche
Falls jemand weitere irrelevante Nachrichten findet, bitte an mich posten, ich werde sie dann hier veröffentlichen...
Diese Woche gab es folgende Nachrichten mit Irrelevanz:
Das Ende ist nah!
Derzeit können wir es uns halt aussuchen, ob es die Schweinegrippe, die Erderwärmung, zuviel DSDS oder diverse Erdbeben sind. Vermutlich wird jedoch mit diesem Artikel nur vorbereitet, daß der Emmerich-2012 als Dokumentarfilm durchgeht, sobald er in den Öffentlich-Rechtlichen läuft.
Was ein Käs, Mann!
Sexismusvorwürfe. Alkohol. Fremder Mann im Auto. Kirchenskandal (diesmal nicht die Katholiken!). Rücktritt. Toll für die Medien. Völlig irrelevant. Aber mal ein ganz leiser Gedanke: Wenn irgendwann mal (was nie passieren wird) ein nicht vorher ertappter Politiker, Geistlicher oder sonstiger Prominenter wegen eines persönlichen Problems oder Verschuldens zurücktreten oder aufhören sollte, dann würde mir das Respekt abnötigen.
Und das war nur gestern!
Mal wieder stellvertretend für alle
Sind Politiker käuflich?
Natürlich nicht! Aber jetzt sollten wir doch mal über den Preis reden.
Gähn
Diesmal hat das Abschalten des Botnets nicht mal zu einer Delle im Spamaufkommen geführt, aber gefühlt 20 Jahre gedauert und bestimmt richtig viel Kohle gekostet. Peinlicher als es über rechtliche Mittel zu versuchen geht ja kaum noch...
Geschrieben von Ernst-J. Preussler
in Film, Gesellschaft, Informatik, Irrelevanz, Medien, Piraten, Politik
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10:00
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Mittwoch, 27. Januar 2010
Ruthe! Cameron! Redundanz!
Ein sehr gelungenes Beispiel für Redundanz gibt es heute bei Ruthe Shit Happens zu bewundern. Im übrigen ist die Seite immer mal wieder einen Besuch wert
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Geschrieben von Ernst-J. Preussler
in Film, Medien, Redundanz
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20:24
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Freitag, 14. Dezember 2007
Schlechte Filme und kein Ende
Zwei hab' ich noch! Schon ein bißchen älter, aber man kann ja nicht jeden Sch*** sofort im Kino sehen
.
Da haben wir zuerst Pathfinder, einen kruden Indianer-meets-Wikinger-Action-Brutalo-Metzel-Film. Zugegeben, ich hab ihn mir nicht ganz angesehen, da er bereits nach ca. 15 Minuten unerträglich war. Da leben also so ein paar Indianer friedlich vor sich hin, bis eine ältere Frau "zufällig" (!) auf ein verlassenes Wikingerschiff trifft, inklusive totem schwarzen Sklaven (!!) und einem zurückgelassenen Wikingerjungen. Dieser wird sogleich im Stamm aufgenommen, nachdem die Frau in der Versammlung der Männer (!!!) eine flammende Rede zu seinen Gunsten halten durfte. Die Story wird aufgelockert durch nette Einfälle wie den im Stamm lebenden Haushund (!!!!) sowie sporadisch auftauchende Geisterpferde (!!!!!), alles sehr typisch für nordamerikanische Indianer des 9. Jahrhunderts. Dann endlich dürfen die Wikinger, mordende und grunzende Wilde mit gepanzerten Pferden (!!!!!!), den Indianerstamm aufmischen. Eine der lustigsten Szenen des Films, geht der Held doch zusammen mit einem jungen Mädchen mit dem Versprechen auf sie aufzupassen in den Wald, trennt sich von ihr, sie wird überfallen, rennt zurück zum Dorf, Wikinger folgen ihr, metzeln das Dorf nieder, Held hört Wikingerhorn, rennt los und... sieht aus einer Entfernung von mehreren Meilen über eine riesige Bucht hinweg das brennende Dorf (!!!!!!!). Wer so einen Schwachsinn in ein Drehbuch schreibt, gehört im Wikingerschiff über den Atlantik geschippert. Anschließend beginnt der Rachefeldzug des Helden mit all den dazugehörenden Klischees. Fragt sich nur, wieso die ihrem Land so angepaßten Indianer weder die in Ketten gepanzerten Wikinger anschleichen hören (!!!!!!!!) noch in der Lage sind mit so ein paar Idioten fertigzuwerden. Ob es realistisch ist, daß Wikinger nach monatelanger Überfahrt in einer Nußschale nur an Rauben, Morden und Vergewaltigen denken, sei dahingestellt. Übrig bleiben Folterszenen und abgetrennte Körperteile in Hülle und Fülle sowie die Erkenntnis, daß Nordamerika zu dieser Zeit nur aus Graustufen bestand. Grausam! Und damit meine ich nicht nur die entsprechenden Szenen, sondern den ganzen Film.
In die Kette schlechter Filme reiht sich nahtlos Spiderman 3 ein, was besonders schade ist, da die ersten beiden Teile noch einen gewissen Unterhaltungswert besaßen. Im hoffentlich letzten Teil (leider nicht zu erwarten) sind der Peinlichkeit keine Grenzen mehr gesetzt. Nichts ist den Drehbuchautoren zu schade gewesen: Amnesie des kleinen Kobolds, peinliche Vierecksbeziehungen und eine Häufung von Gegnern, die man so noch in keinem Spiderman gesehen hat. Ein eigentlich cooler Böse wie Venom wird kaum vorgestellt, landet halt zufällig (!!... ach egal) eines Nachts direkt neben Spiderman und übernimmt ihn kurzzeitig. Der nun coole Peter Parker swingt wie Elvis in den 50ern durch die Stadt (unglaubliche Szenen!) und wird dabei weder wegen Peinlichkeit ausgelacht noch wegen Wahnsinn eingewiesen. Zwischendurch darf dann sein Freund Harry sein Gedächtnis nach einem Schluck Alkohol wiederfinden, Spiderman wieder hassen und ihm am Ende doch helfen und dabei sterben. Bis auf die gelungenen Effekte des Sandmanns ist der ganze Film entweder langatmig oder unlogisch oder peinlich. Bitte, bitte, Hollywood! Hört auf, so einen Mist zu produzieren, sonst muß ich mir womöglich in Zukunft noch deutsche Filme mit Til Schweiger und Axel Stein anschauen, um etwas Niveau zu erleben
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Da haben wir zuerst Pathfinder, einen kruden Indianer-meets-Wikinger-Action-Brutalo-Metzel-Film. Zugegeben, ich hab ihn mir nicht ganz angesehen, da er bereits nach ca. 15 Minuten unerträglich war. Da leben also so ein paar Indianer friedlich vor sich hin, bis eine ältere Frau "zufällig" (!) auf ein verlassenes Wikingerschiff trifft, inklusive totem schwarzen Sklaven (!!) und einem zurückgelassenen Wikingerjungen. Dieser wird sogleich im Stamm aufgenommen, nachdem die Frau in der Versammlung der Männer (!!!) eine flammende Rede zu seinen Gunsten halten durfte. Die Story wird aufgelockert durch nette Einfälle wie den im Stamm lebenden Haushund (!!!!) sowie sporadisch auftauchende Geisterpferde (!!!!!), alles sehr typisch für nordamerikanische Indianer des 9. Jahrhunderts. Dann endlich dürfen die Wikinger, mordende und grunzende Wilde mit gepanzerten Pferden (!!!!!!), den Indianerstamm aufmischen. Eine der lustigsten Szenen des Films, geht der Held doch zusammen mit einem jungen Mädchen mit dem Versprechen auf sie aufzupassen in den Wald, trennt sich von ihr, sie wird überfallen, rennt zurück zum Dorf, Wikinger folgen ihr, metzeln das Dorf nieder, Held hört Wikingerhorn, rennt los und... sieht aus einer Entfernung von mehreren Meilen über eine riesige Bucht hinweg das brennende Dorf (!!!!!!!). Wer so einen Schwachsinn in ein Drehbuch schreibt, gehört im Wikingerschiff über den Atlantik geschippert. Anschließend beginnt der Rachefeldzug des Helden mit all den dazugehörenden Klischees. Fragt sich nur, wieso die ihrem Land so angepaßten Indianer weder die in Ketten gepanzerten Wikinger anschleichen hören (!!!!!!!!) noch in der Lage sind mit so ein paar Idioten fertigzuwerden. Ob es realistisch ist, daß Wikinger nach monatelanger Überfahrt in einer Nußschale nur an Rauben, Morden und Vergewaltigen denken, sei dahingestellt. Übrig bleiben Folterszenen und abgetrennte Körperteile in Hülle und Fülle sowie die Erkenntnis, daß Nordamerika zu dieser Zeit nur aus Graustufen bestand. Grausam! Und damit meine ich nicht nur die entsprechenden Szenen, sondern den ganzen Film.
In die Kette schlechter Filme reiht sich nahtlos Spiderman 3 ein, was besonders schade ist, da die ersten beiden Teile noch einen gewissen Unterhaltungswert besaßen. Im hoffentlich letzten Teil (leider nicht zu erwarten) sind der Peinlichkeit keine Grenzen mehr gesetzt. Nichts ist den Drehbuchautoren zu schade gewesen: Amnesie des kleinen Kobolds, peinliche Vierecksbeziehungen und eine Häufung von Gegnern, die man so noch in keinem Spiderman gesehen hat. Ein eigentlich cooler Böse wie Venom wird kaum vorgestellt, landet halt zufällig (!!... ach egal) eines Nachts direkt neben Spiderman und übernimmt ihn kurzzeitig. Der nun coole Peter Parker swingt wie Elvis in den 50ern durch die Stadt (unglaubliche Szenen!) und wird dabei weder wegen Peinlichkeit ausgelacht noch wegen Wahnsinn eingewiesen. Zwischendurch darf dann sein Freund Harry sein Gedächtnis nach einem Schluck Alkohol wiederfinden, Spiderman wieder hassen und ihm am Ende doch helfen und dabei sterben. Bis auf die gelungenen Effekte des Sandmanns ist der ganze Film entweder langatmig oder unlogisch oder peinlich. Bitte, bitte, Hollywood! Hört auf, so einen Mist zu produzieren, sonst muß ich mir womöglich in Zukunft noch deutsche Filme mit Til Schweiger und Axel Stein anschauen, um etwas Niveau zu erleben
Mittwoch, 12. Dezember 2007
Der goldene Kompost
Gestern abend besuchte ich mal wieder in der naiven Hoffnung das Kino, einen annehmbaren Fantasyfilm zu sehen. Kann man vergessen. Ich habe (noch) nicht das Buch "Der goldene Kompaß" gelesen, aber ich habe von gut unterrichteten Quellen gehört, daß die Buchtrilogie ("His Dark Materials", im englischen Original heißt der erste Teil "Northern Lights") hoch philosophisch, unterhaltsam und spanned sei. Alles Eigenschafen, die dem Film fehlen. In der deutschen Fassung waren die Dialoge von einer... Schlichtheit, daß es schon fast an Körperverletzung grenzte. Zusammenhangslos waren sie zudem auch, teilweise wurden da zwei oder mehr Monologe nebeneinander aufgeführt. Die Hintergrundwelt wurde in keiner Szene auch nur andeutungsweise erklärt, Protagonisten tauchten unvermutet auf, Gruppierungen wurden eingeführt, aber nicht vorgestellt, die Handlungsstränge wechselten wild hintereinander ab. Mag sein, daß im angelsächsischen Raum das Buch zur Pflichtlektüre gehört (stark zu bezweifeln), aber die völlige Abwesenheit von hilfreichen Informationen führte doch zu einer gewissen Langeweile und Ungläubigkeit. Die Zeit wäre vorhanden gewesen, mit einer Spieldauer unter 2 Stunden hätten dem Film 10 Minuten "Erklärungen" ganz gut getan. Dafür noch manche überflüssige Animationsszene streichen und der Film wäre insgesamt vielleicht 5 Minuten länger geworden. Animierte sprechende Tiere und Steampunk-Zeppeline habe ich inzwischen schon so oft gesehen, da wäre manchmal weniger mehr.
Immerhin durfte sich Christopher Lee auch in dieser Trilogie mit einem 30 Sekunden Auftritt verewigen (vermutlich will er vor seinem Tod in jedem Blockbuster des neuen Jahrtausends mitgespielt haben), Daniel Craig sporadisch auftauchen und Nicole Kidman die einzige Rolle spielen, die sie beherrscht... Über neunmalkluge, nervende Kinderdarsteller lohnt es sich eigentlich gar nicht mehr, Worte zu verlieren.
Daß in Fantasyfilmen nicht die Realität dargestellt wird, sollte übrigens keine Ausrede dafür sein, die interne Logik zu vernachlässigen. Wenn der Eisbär ohne Panzerung losläuft, um wenig später voll gepanzert einfach so in einer Schlachtszene "aufzutauchen" (natürlich unbemerkt durch die umstehenden Feinde!), ärgert mich das schon sehr. Ich denke, daß die Teile 2 und 3 an mir vorbeigehen werden und ich mir lieber das Buch vornehmen werde. Die Quest nach einem guten Fantasyfilm geht weiter, inzwischen bin ich so verzweifelt, daß ich mir vermutlich Uwe Bolls "Dungeon Siege - Die Schwerter des Königs" antun werde, schlechter kann es gar nicht mehr werden
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Immerhin durfte sich Christopher Lee auch in dieser Trilogie mit einem 30 Sekunden Auftritt verewigen (vermutlich will er vor seinem Tod in jedem Blockbuster des neuen Jahrtausends mitgespielt haben), Daniel Craig sporadisch auftauchen und Nicole Kidman die einzige Rolle spielen, die sie beherrscht... Über neunmalkluge, nervende Kinderdarsteller lohnt es sich eigentlich gar nicht mehr, Worte zu verlieren.
Daß in Fantasyfilmen nicht die Realität dargestellt wird, sollte übrigens keine Ausrede dafür sein, die interne Logik zu vernachlässigen. Wenn der Eisbär ohne Panzerung losläuft, um wenig später voll gepanzert einfach so in einer Schlachtszene "aufzutauchen" (natürlich unbemerkt durch die umstehenden Feinde!), ärgert mich das schon sehr. Ich denke, daß die Teile 2 und 3 an mir vorbeigehen werden und ich mir lieber das Buch vornehmen werde. Die Quest nach einem guten Fantasyfilm geht weiter, inzwischen bin ich so verzweifelt, daß ich mir vermutlich Uwe Bolls "Dungeon Siege - Die Schwerter des Königs" antun werde, schlechter kann es gar nicht mehr werden
Montag, 12. November 2007
Strike!
Oh Grauen, es wird gestreikt. Nein, ich meine nicht die Lokführer in Deutschland. Die Drehbuchschreiber in Hollywood streiken. Das dürfte so ziemlich die für die Öffentlichkeit beste Streikmeldung der letzten Jahre darstellen, etwas besseres hätte dem (noch) zahlenden Konsumenten ja kaum passieren können. Möglicherweise dürfen nun junge, unverbrauchte Talente mal zeigen, was sie können. Vorstellbar, daß sie dies jedoch schon seit Jahren machen und deshalb die Qualität unterirdisch schlecht ist.
Um zu dokumentieren, wie gut dieses Jahr der Filmgenuß rübergekommen ist, werde ich mal eine Liste aller Filme aufstellen, die ich in 2007 im Kino oder auf DVD erstmals gesehen habe:
Shrek 3: Wieder einmal haben es die Produzenten mit unendlicher Gier geschafft, zu einem herausragenden Erstlingswerk erst einen durchschnittlichen zweiten und nun einen grottenschlechten dritten Teil hinzuzufügen. Weg ist die Selbstironie, weg sind nahezu alle Disney-Anspielungen und sämtliche Gags (plus Figuren) aus den Teilen Eins und Zwei werden recycelt. Da kämpft Shrek dafür, den unsäglichen Schleimer Prinz Charming am Thronraub zu hindern, um diesen Thron anschließend an eine Jugendausgabe desselbigen zu verhökern. Als wenn so die Außenseiter an High-Schools aussehen würden... Abgesehen davon kann man über den Humor (nicht nur für Kinder) des dritten Teils schon ziemlich streiten, mußte eine Monthy-Pythoneske Froschsterbeszene wirklich sein? Dazu kommen viel zu schnelle Schnitte, so daß man kaum noch was von den Animationen mitbekommt. Ausreichend.
Transformers: Okay, selbst schuld, könnte man sagen. Aber wenn selbst nicht vorhandene Erwartungen noch enttäuscht werden, muß schon was ganz gehörig schief gelaufen sein. Auch hier ist (neben einigen unerklärlich schlechten Effekten und Schauspielerleistungen unterhalb der Armutsgrenze) vor allem die Story negativ aufgefallen. Von den Dialogen wollen wir gar nicht reden. Ungenügend.
Die Hard 4: Der Held meiner Jugendzeit ist wieder da. Auch hier gilt: Teil Eins ein zeitloses Meisterwerk des Actionkinos und jeder weitere Teil hat ein Stück des Mythos begraben. Mit dem hoffentlich letzten Teil wurde eindrucksvoll bewiesen, daß es nicht möglich ist, heutige High-Tech-Möglichkeiten des Verbrechens (und deren Aufklärung) mit den klassischen 80er/90er-Jahre Actionhelden zu kombinieren. Wenn John am Ende den Absturz eines 100-Tonners aus gefühlten 1000 Metern Höhe überlebt und zufällig genau im provisorischen Hauptquartier des Bösewichts herauskommt, hat sich der Film endgültig der Absurdität hingegeben. Kann sein, daß ich das aufgrund meines Alters alles nicht mehr verzeihen kann, aber komischerweise kann ich mir jedes Jahr einmal den ersten Teil ansehen, ohne daß mir schlecht wird. Ausreichend.
Die Simpsons: Kurzweilig, gut animiert, aber auch ohne Story. Okay, von den Simpsons wird das auch nicht erwartet. Genau genommen eine überlange Simpsons-Folge mit einigen charakteruntypischen Anklängen (Bart, Marge). Gute Gags reißen das Ganze heraus, so daß hier gerade noch ein Gut verbleibt.
Departed: Dieser Film wird sowas von hochgejubelt, daß kann ich überhaupt nicht glauben. Ihn als Mafiafilm zu bezeichnen, ist eine Beleidigung für Filme wie "Der Pate" oder "Goodfellas". Daß neben einem längst nicht mehr so überragenden Jack Nicholson die beiden unbegabtesten "Jungstars" dieses Planeten mitspielen, war schon schlimm genug. Daß aber die obligatorische Dimplom-Blöd-Psychologin mit beiden schlafen muß, war nicht nur nach 10 Minuten klar, sondern schon da peinlich. Daß die eigentliche Macht der Mafia auf Druck und subtilerem Vorgehen beruht und nicht auf einem durchgeknallten Paten (dem man deswegen schon längst das Handwerk gelegt hätte), hat für das Drehbuch auch keinen interessiert. Mangelhaft. Wie man dafür Oscars bekommen kann, ist mir schleierhaft.
Eragon: Wichtige Regel: Nicht mehr in Fantasyfilme mit Jeremy Irons gehen! Nach Dungeons & Dragons war dies ja quasi der inoffizielle Nachfolger und tatsächlich toppte Estragon den "Vorgänger" in allen Belangen. Schlechtere Story, schlechtere Darsteller und noch miesere Effekte. Ich habe keine Ahnung, ob die telepathische Kommunikation zwischen Drachen und Menschen auch Bestandteil des Buches ist, aber für den Film haben sie es auf jeden Fall benutzt, um die Animationen der Drachenlippen zu sparen. Dann kommt noch die devoteste Haltung von Filmdrachen, die es je gegeben hat und ein strahlender Held aus dem Hollywood-Kinder-Klon-Katalog dazu und fertig ist der Fantays-Einheits-Brei. Ungenügend!
Harry Potter V: Dazu habe ich eigentlich schon alles geschrieben. Wie soll der Darsteller des Harry Potter jemals die wichtigen Szenen aus Harry Potter VII spielen können, ohne daß man wahlweise anfängt zu kotzen oder zu lachen? Als Buchumsetzung schon schlecht genug, als alleinstehenden Film würde kein Mensch die Story kapieren oder nachvollziehen können. Gerade noch ausreichend.
Piraten der Karibik III: Nun, dritter Teil (s.o.). Noch weniger Story, noch weniger Johnny Depp, noch schlechtere Gags, noch komischere Effekte. Und wie schafft man es eigentlich, der möglicherweise eventuell vielleicht ein wenig zu dünnen Keira Knightley den Charakter nicht nur von Film zu Film sondern stündlich wechseln zu lassen? Am Ende fahren eine Million Schiffe zur GröSaZ (Größte Seeschlacht aller Zeiten) und die findet dann einfach nicht statt! Offenbar kann man aus einem Disneyvergnügungsparkthema doch nur die (halbwegs brauchbare) Story für einen Film herausquetschen. Maaaangelhaaaaft!
Hot Fuzz: Sorry, i am not amused. Guter (sogar sehr guter) Anfang. Danach verliert sich der Film in blutigsten Metzelszenen, die nicht wirklich zum humoristischen Ton des Films passen. Dazu eine Buddy-Story ohne Buddies, Bösewichter ohne Niveau und eine Endsequenz, die ins Groteske geht. Mag sein, daß dies alles so gewollt war, hat bei mir aber nicht funktioniert. Mangelhaft.
Sunshine: Und wieder einmal wird bewiesen, daß man seit 2001 - Odyssee im Weltraum keine ernsthafte Science Fiction produzieren kann. Planet wird bedroht. Menschen ziehen los, um Planet zu retten. Auswahl der Crew wird von Psychopathen durchgeführt. Mission am Ende durch Versagen der Computer/Menschen/Technik (Nicht zutreffendes bitte streichen) oder Sabotage durch Crewmitglieder/Politiker/Außerirdische (dito). Held opfert sich. Erde gerettet. Ein paar ganz gute Schauspielerleistungen und beeindruckende Bilder heben die Note immerhin noch auf Befriedigend.
300: Hier kann man sicher geteilter Meinung sein. Story gab es prinzipiell keine, jedoch basiert der Film auf einem brilliant gezeichneten Comic und hält sich sehr eng an die Vorlage. Bilder sind alles, Dialoge sind nichts. Wer diesem Film politische Schweinereien unterstellt, hat ihn meines Erachtens nicht verstanden, selten einen so unpolitischen Film gesehen, der einfach nur unterhalten und in schönen Bilder schwelgen will. Eine wirklich gute Comicverfilmung, nicht mehr und nicht weniger. Gut.
Pan's Labyrinth: Sehr gut. Ich werde alt
Um zu dokumentieren, wie gut dieses Jahr der Filmgenuß rübergekommen ist, werde ich mal eine Liste aller Filme aufstellen, die ich in 2007 im Kino oder auf DVD erstmals gesehen habe:
Shrek 3: Wieder einmal haben es die Produzenten mit unendlicher Gier geschafft, zu einem herausragenden Erstlingswerk erst einen durchschnittlichen zweiten und nun einen grottenschlechten dritten Teil hinzuzufügen. Weg ist die Selbstironie, weg sind nahezu alle Disney-Anspielungen und sämtliche Gags (plus Figuren) aus den Teilen Eins und Zwei werden recycelt. Da kämpft Shrek dafür, den unsäglichen Schleimer Prinz Charming am Thronraub zu hindern, um diesen Thron anschließend an eine Jugendausgabe desselbigen zu verhökern. Als wenn so die Außenseiter an High-Schools aussehen würden... Abgesehen davon kann man über den Humor (nicht nur für Kinder) des dritten Teils schon ziemlich streiten, mußte eine Monthy-Pythoneske Froschsterbeszene wirklich sein? Dazu kommen viel zu schnelle Schnitte, so daß man kaum noch was von den Animationen mitbekommt. Ausreichend.
Transformers: Okay, selbst schuld, könnte man sagen. Aber wenn selbst nicht vorhandene Erwartungen noch enttäuscht werden, muß schon was ganz gehörig schief gelaufen sein. Auch hier ist (neben einigen unerklärlich schlechten Effekten und Schauspielerleistungen unterhalb der Armutsgrenze) vor allem die Story negativ aufgefallen. Von den Dialogen wollen wir gar nicht reden. Ungenügend.
Die Hard 4: Der Held meiner Jugendzeit ist wieder da. Auch hier gilt: Teil Eins ein zeitloses Meisterwerk des Actionkinos und jeder weitere Teil hat ein Stück des Mythos begraben. Mit dem hoffentlich letzten Teil wurde eindrucksvoll bewiesen, daß es nicht möglich ist, heutige High-Tech-Möglichkeiten des Verbrechens (und deren Aufklärung) mit den klassischen 80er/90er-Jahre Actionhelden zu kombinieren. Wenn John am Ende den Absturz eines 100-Tonners aus gefühlten 1000 Metern Höhe überlebt und zufällig genau im provisorischen Hauptquartier des Bösewichts herauskommt, hat sich der Film endgültig der Absurdität hingegeben. Kann sein, daß ich das aufgrund meines Alters alles nicht mehr verzeihen kann, aber komischerweise kann ich mir jedes Jahr einmal den ersten Teil ansehen, ohne daß mir schlecht wird. Ausreichend.
Die Simpsons: Kurzweilig, gut animiert, aber auch ohne Story. Okay, von den Simpsons wird das auch nicht erwartet. Genau genommen eine überlange Simpsons-Folge mit einigen charakteruntypischen Anklängen (Bart, Marge). Gute Gags reißen das Ganze heraus, so daß hier gerade noch ein Gut verbleibt.
Departed: Dieser Film wird sowas von hochgejubelt, daß kann ich überhaupt nicht glauben. Ihn als Mafiafilm zu bezeichnen, ist eine Beleidigung für Filme wie "Der Pate" oder "Goodfellas". Daß neben einem längst nicht mehr so überragenden Jack Nicholson die beiden unbegabtesten "Jungstars" dieses Planeten mitspielen, war schon schlimm genug. Daß aber die obligatorische Dimplom-Blöd-Psychologin mit beiden schlafen muß, war nicht nur nach 10 Minuten klar, sondern schon da peinlich. Daß die eigentliche Macht der Mafia auf Druck und subtilerem Vorgehen beruht und nicht auf einem durchgeknallten Paten (dem man deswegen schon längst das Handwerk gelegt hätte), hat für das Drehbuch auch keinen interessiert. Mangelhaft. Wie man dafür Oscars bekommen kann, ist mir schleierhaft.
Eragon: Wichtige Regel: Nicht mehr in Fantasyfilme mit Jeremy Irons gehen! Nach Dungeons & Dragons war dies ja quasi der inoffizielle Nachfolger und tatsächlich toppte Estragon den "Vorgänger" in allen Belangen. Schlechtere Story, schlechtere Darsteller und noch miesere Effekte. Ich habe keine Ahnung, ob die telepathische Kommunikation zwischen Drachen und Menschen auch Bestandteil des Buches ist, aber für den Film haben sie es auf jeden Fall benutzt, um die Animationen der Drachenlippen zu sparen. Dann kommt noch die devoteste Haltung von Filmdrachen, die es je gegeben hat und ein strahlender Held aus dem Hollywood-Kinder-Klon-Katalog dazu und fertig ist der Fantays-Einheits-Brei. Ungenügend!
Harry Potter V: Dazu habe ich eigentlich schon alles geschrieben. Wie soll der Darsteller des Harry Potter jemals die wichtigen Szenen aus Harry Potter VII spielen können, ohne daß man wahlweise anfängt zu kotzen oder zu lachen? Als Buchumsetzung schon schlecht genug, als alleinstehenden Film würde kein Mensch die Story kapieren oder nachvollziehen können. Gerade noch ausreichend.
Piraten der Karibik III: Nun, dritter Teil (s.o.). Noch weniger Story, noch weniger Johnny Depp, noch schlechtere Gags, noch komischere Effekte. Und wie schafft man es eigentlich, der möglicherweise eventuell vielleicht ein wenig zu dünnen Keira Knightley den Charakter nicht nur von Film zu Film sondern stündlich wechseln zu lassen? Am Ende fahren eine Million Schiffe zur GröSaZ (Größte Seeschlacht aller Zeiten) und die findet dann einfach nicht statt! Offenbar kann man aus einem Disneyvergnügungsparkthema doch nur die (halbwegs brauchbare) Story für einen Film herausquetschen. Maaaangelhaaaaft!
Hot Fuzz: Sorry, i am not amused. Guter (sogar sehr guter) Anfang. Danach verliert sich der Film in blutigsten Metzelszenen, die nicht wirklich zum humoristischen Ton des Films passen. Dazu eine Buddy-Story ohne Buddies, Bösewichter ohne Niveau und eine Endsequenz, die ins Groteske geht. Mag sein, daß dies alles so gewollt war, hat bei mir aber nicht funktioniert. Mangelhaft.
Sunshine: Und wieder einmal wird bewiesen, daß man seit 2001 - Odyssee im Weltraum keine ernsthafte Science Fiction produzieren kann. Planet wird bedroht. Menschen ziehen los, um Planet zu retten. Auswahl der Crew wird von Psychopathen durchgeführt. Mission am Ende durch Versagen der Computer/Menschen/Technik (Nicht zutreffendes bitte streichen) oder Sabotage durch Crewmitglieder/Politiker/Außerirdische (dito). Held opfert sich. Erde gerettet. Ein paar ganz gute Schauspielerleistungen und beeindruckende Bilder heben die Note immerhin noch auf Befriedigend.
300: Hier kann man sicher geteilter Meinung sein. Story gab es prinzipiell keine, jedoch basiert der Film auf einem brilliant gezeichneten Comic und hält sich sehr eng an die Vorlage. Bilder sind alles, Dialoge sind nichts. Wer diesem Film politische Schweinereien unterstellt, hat ihn meines Erachtens nicht verstanden, selten einen so unpolitischen Film gesehen, der einfach nur unterhalten und in schönen Bilder schwelgen will. Eine wirklich gute Comicverfilmung, nicht mehr und nicht weniger. Gut.
Pan's Labyrinth: Sehr gut. Ich werde alt
Mittwoch, 18. Juli 2007
Harry "De Niro" Potter
Kino. Harry Potter and the Order of the Phoenix. Die Anfangsszene. Eine Stimme aus dem Off:
Das ist Harry. Ein posttraumatisierter Vietnamkriegsveteran. Er lebt in den Tag und treibt sich auf Kinderspielplätzen herum. Manche finden das bedenklich, vielleicht sogar verdächtig. Viele halten ihn für einen Spinner oder sogar für gefährlich. Doch das kümmert Harry nicht. Er weiß, daß er ein Held sein wird, der die Menschheit vor dem Bösen retten wird.
So oder so ähnlich hätte auch Taxi Driver beginnen können. Leider begann so der neue Harry Potter und setzte diese Form der Bildsprache konsequent fort. Ein absolut unterdurchschnittlicher Teil der Serie, nicht richtig grottig aber ohne Zauber (und dies ist bei einem Harry-Potter-Film eigentlich unverzeihlich). Eine Aneinanderreihung von Szenen aus dem Buch, ohne rote Linie und nicht in der richtigen Reihenfolge. Schlechte Schauspieler (bis auf die üblichen Ausnahmen Oldman und Rickman und die Darstellerin der Umbridge) und verpatzte Schlüsselszenen wie "Snape's worst memory" oder die komplette Endsequenz. Ist aber eigentlich egal, die Filme sind nichts weiter als eine Zugabe zu den Büchern und die werden nun am kommenden Samstag hoffentlich einen würdigen Abschluß bekommen.
Aber wieso durfte eigentlich der Sohn des Produzenten Harry Potter spielen? Fragen über Fragen!
Das ist Harry. Ein posttraumatisierter Vietnamkriegsveteran. Er lebt in den Tag und treibt sich auf Kinderspielplätzen herum. Manche finden das bedenklich, vielleicht sogar verdächtig. Viele halten ihn für einen Spinner oder sogar für gefährlich. Doch das kümmert Harry nicht. Er weiß, daß er ein Held sein wird, der die Menschheit vor dem Bösen retten wird.
So oder so ähnlich hätte auch Taxi Driver beginnen können. Leider begann so der neue Harry Potter und setzte diese Form der Bildsprache konsequent fort. Ein absolut unterdurchschnittlicher Teil der Serie, nicht richtig grottig aber ohne Zauber (und dies ist bei einem Harry-Potter-Film eigentlich unverzeihlich). Eine Aneinanderreihung von Szenen aus dem Buch, ohne rote Linie und nicht in der richtigen Reihenfolge. Schlechte Schauspieler (bis auf die üblichen Ausnahmen Oldman und Rickman und die Darstellerin der Umbridge) und verpatzte Schlüsselszenen wie "Snape's worst memory" oder die komplette Endsequenz. Ist aber eigentlich egal, die Filme sind nichts weiter als eine Zugabe zu den Büchern und die werden nun am kommenden Samstag hoffentlich einen würdigen Abschluß bekommen.
Aber wieso durfte eigentlich der Sohn des Produzenten Harry Potter spielen? Fragen über Fragen!
Montag, 7. Mai 2007
Die Wegwerf-DVD hat ein Logo!
Es gibt schlaue BWLer, die gründen Handels- oder Industrievereinigungen und veröffentlichen Standards, an die sich dann keiner hält. Außerdem werden Millionen an Werbedesigner bezahlt, damit zu ihren Produkten auch die passenden Logos existieren. Eine dieser Vereinigungen ist das DVDForum und tatsächlich haben sie es geschafft, der sogenannten Wegwerf-DVD (euphemistisch "Time Limited" genannt) endlich mal ein Logo zu spendieren.

Sieht eigentlich genauso aus wie das normale Logo und es hat sicher eine Schweinekohle gekostet, den zusätzlichen Schriftzug darunter anzubringen. Allerdings finde ich, daß dieses Logo keinen Pep hat und den tatsächlichen Sachverhalt nur ungenügend wiedergibt.
Deshalb mein Vorschlag:

Das Original Wegwerf DVD Logo
Sieht eigentlich genauso aus wie das normale Logo und es hat sicher eine Schweinekohle gekostet, den zusätzlichen Schriftzug darunter anzubringen. Allerdings finde ich, daß dieses Logo keinen Pep hat und den tatsächlichen Sachverhalt nur ungenügend wiedergibt.
Deshalb mein Vorschlag:

So sollte das Logo tatsächlich aussehen
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